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Beziehung der Islamischen Föderation Wien (IFW) zur IGGiÖ ist weiterhin ausgezeichnet
Kritik galt nur dem Staatssekretariat Kurz
Die in der Aussendung vom 1. April 2012 geäußerte Kritik an dem „Dialogforum Islam“ galt und gilt dem Staatssekretär Kurz, nicht aber der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich. Die IFW ist Teil der Islamischen Glaubensgemeinschaft und steht loyal zu ihrer legitimen Vertretung und zum Präsidenten der IGGiÖ. Die Kritik gilt ausschließlich dem Staatssekretariat, wo die Leistungen und Projekte der muslimischen Organisationen und Vereine und deren jahrelangen Arbeit, wie „Tage der offenen Moschee“ als Ergebnis des „Dialogforums“ ausgegeben werden. Der Dialog zwischen der IFW aber auch der IGGiÖ zwischen politisch verantwortlichen Personen hat zudem immer stattgefunden. Durch das „Dialogforum“ wir der Eindruck erweckt, dem wäre vorher nie so gewesen und erst Staatssekretär Kurz hätte den Dialog injiziert. Zudem gilt die Kritik auch einem Projekt des „Dialogforums“, in dem die dort enthaltende diffamierende Behauptungen nicht zur Versachlichung - wie aus dem Staatssekretariat verlautbart wurde - sondern zu Diskreditierung beitragen.
Islamische Föderation in Wien |
Kritik am Dialogforum Islam
Das Dialogforum Islam schmückt sich mit fremden Federn und ist eher eine parteipolitische Werbeveranstaltung
Die Behauptung, das Dialogforum Islam würde zum Abbau von Vorurteilen beitragen und erst jetzt eine Öffnung der Glaubensgemeinschaft ermöglichen ist nicht ganz aufrichtig.
1. Projekt: Tag der offenen Moschee: Die Mitgliedsorganisationen der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) veranstalten schon seit Jahren „Tage der offenen Moschee“, welche in fast allen Bundesländern stattfinden, eine „Lange Nacht der Moscheen“ wurde sogar im November 2011 erstmalig durchgeführt. Diese muss nicht erst durch Kurz´ Dialogform injiziert werden. Damit werden die Aktivitäten der letzten Jahre unterminiert. Die daran teilnehmenden LokalpolitikerInnen und Angehörige anderer Glaubensgemeinschaften werden dies bestätigen können.
2. Projekt Islamische Landkarte: Die als Projekt im Rahmen des „Dialogforums“ geschaffene sogenannte „Islamische Landkarte“ ist ein Projekt des aus studierten Sozialpädagogen Ednan Aslan, welcher in den Medien irrtümlich oft als islamischer Theologe bezeichnet wird und derzeit als Schul- und Religionspädagoge in Österreich aktiv ist. Dort werden ohne Angaben von Quellen diffamierende Behauptungen über die „Islamische Föderation“ verbreitet, die von anerkannten Wissenschaftlern wie Prof. Schiffauer in teilweise langjährig angelegten Studien widerlegt wurden.
Die Dialogprojekte, Tage der offenen Moschee, Lange Nacht der Moscheen, die interreligiösen Aktivitäten, der Islamischen Föderation in Wien (IFW) werden als quasi nicht-existent geleugnet, da die IFW dem Dialog „kritisch gegenüberstehen“ würde. Dass die IFW natürlich mit der „der Gesellschaft offen gegenüberstehenden“ Zentrale in Deutschland kooperiert, wird von Aslan ebenfalls geleugnet. Nicht nur, dass Staatssekretär Kurz (ÖVP) damit vielleicht ungewollt Ressentiments unterstützt und schürt, die er angeblich abbauen will, es ist ein direkter Angriff auf die IGGiÖ und die Muslime, welche in diesen Vereinen betreut werden.
3. Es waren auch ÖVP-Politiker, welche mit bedenklichen Aussagen und Slogans gegen muslimische BürgerInnen Stimmung gemacht haben. Das Dialogforum Islam ist auch nicht im Kultusministerium, sondern im Innenministerium „angesiedelt“, dort wo man auch für Sicherheitsthemen zuständig ist. Der Islam ist eine Religion und kein Integrations- und Sicherheitsproblem, wie nun der Eindruck entstehen könnte, sondern eine österreichische Religion, vertreten durch eine im Inland bestehende österreichische Glaubensgemeinschaft.
Staatssekretär Kurz macht aus dem Islam so ein Integrations- und Sicherheitsproblem und verdrängt längst stattgefundene Prozesse innerhalb der Mitgliedsorganisationen der IGGiÖ, indem unterstellt wird, sie müssten erst jetzt in Angriff genommen werden.
Islamische Föderation in Wien |
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Lange Nacht der Moscheen in Wien
Die Islamische Föderation in Wien und fünf ihrer Vereinseinrichtungen veranstalteten die erste „Lange Nacht der Moscheen“ in der Bundeshauptstadt Wien. Für die Österreicherinnen und Österreicher war dieser Abend eine neue Welt.
Gemeinsamkeiten dieser Veranstaltung waren die Führungen in den „Moscheen“, Fragen zum Islam, das Leben des Propheten Muhammed und das interkulturelle und interreligiöse Zusammentreffen. Der Abend in den jeweiligen Einrichtungen unterschied sich durch die Diskussionsrunden wie „Islamophobie“, “Islam – Feindbild – Mythos oder Realität“, „Miteinanderleben“, „Identitätskollision und Musliminnen im Alltag“.
Im Laufe der Veranstaltung konnten die Funktionäre der Vereinseinrichtungen ungefähr 1300 Interessierte verschiedener Gruppen wie Schüler, Studenten, Anrainer, Lehrer, Pensionisten willkommen heißen und ihre Fragen bei kulinarischem Buffet beantworten.
Die Islamische Föderation in Wien dankt ihren Besuchern und hofft auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr! |
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„Weder ihr Fleisch noch ihr Blut erreicht Allah, jedoch erreicht ihn eure Frömmigkeit“ [22:37]
Allah hat uns einige Gottesdienste gegeben, die in der Gemeinschaft verrichtet werden müssen. Dazu gehören das gemeinsame Gebet (Salâh), das Fasten (Sawm) im Ramadan, die Hadsch, die Zakat, die Fitra-Abgabe und andere materielle und soziale Gottesdienste. Zu diesen Gottesdiensten gehört außerdem das Opfern (Kurbân). Denn Allah weist im Koran deutlich darauf hin, dass man durch das Opfern Frömmigkeit erlangen kann: „Weder ihr Fleisch noch ihr Blut erreicht Allah, jedoch erreicht ihn eure Frömmigkeit“ [22:37]
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Zeit der Pilgerfahrt
Jährlich pilgern Millionen Muslime aus unterschiedlichsten Ländern der Welt nach Mekka um die fünfte Säule des Islam durchzuführen. Auch heuer brechen die Pilger der Islamischen Föderation in Wien ihre Reise im Oktober nach Mekka auf. Diese Pilgerreise wird zur Kaaba, das „Haus Gottes“, unternommen, welches vom Propheten Abraham zur Anbetung Gottes erbaut wurde. Es ist die Pflicht aller Muslime, solange sie körperlich und finanziell in der Lage sind, einmal im Leben diese Pilgerreise nach Mekka zu unternehmen.
Die Zeit der Pilgerfahrt ist im Monat Dhul-Hidscha, am 8.Tag des letzten Monats im Islamischen Kalender und endet am 13.Tag. Diese Fahrt besteht aus einzelnen spezifischen Riten, die die gesamte Pilgerfahrt ausmacht und die Mekka das Zentrum darstellt. Millionen von Muslime treffen sich und frischen ihren Glauben auf, gemeinsam, ungeachtet ihrer Rasse oder ihrer ethnischen Zugehörigkeit. Die einfache, weiße Bekleidung symbolisiert die Bescheidenheit und die Gleichheit aller Menschen vor dem Schöpfer. Für die bevorstehende Reise werden umfangreiche Seminare angeboten, um die Pilger für die Fahrt vorzubereiten und über die Riten aufzuklären, um so ihre Reise des Lebens bestmöglich durchzuführen.
„Und die Menschen sind Gott gegenüber verpflichtet, die Wallfahrt nach dem Haus zu machen – soweit sie dazu eine Möglichkeit finden“ (3:97)
Die Islamische Föderation in Wien wünscht den Pilgern eine gesegnete Reise.
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