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Botschafter der Republik Türkei Herr Kadri Ecvet Tezcan nimmt Abschied
Der Botschafter der Republik Türkei Kadri Ecvet Tezcan verlässt nach zwei Jahren Amtszeit Österreich.
Während seiner Abschiedstour, die er zurzeit unternimmt, besuchte er am vergangenen Freitagabend auch die Islamische Föderation in Wien. Im Laufe seiner Tätigkeit pflegte Herr Tezcan gute Kontakte zu den türkischen Vereinen und Organisationen in Österreich und baute enge Beziehungen zu den türkischen Migrantinnen auf. Während seiner Amtszeit widmete er sich vor allem den Problemen der Gesellschaft und appellierte stets an den Zusammenhalt der Gesellschaften untereinander.
Die Islamische Föderation in Wien spricht ihren innigen Dank für die Bemühungen von Herrn Botschafter Kadri Ecvet Tezcan aus und wünscht ihm des Weiteren viel Erfolg in seiner neuen Anstellung! |
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2000 Gäste besuchten die 9. Koranrezitation der IFW
Es war der Tag einer Zusammenkunft von 2000 Besuchern, welche die Kunst des Rezitierens von weltberühmten Rezitatoren aus vier verschiedenen Nationen (Türkei, Iran, Malaysia, Ägypten) in der Wiener Stadthalle, genossen.
Konsulate, Botschafter, Vertreter verschiedener Organisationen
Die IFW durfte nicht nur seine Exzellenzen verschiedener Republiken empfangen, sondern auch Ehrengäste wie den Präsidenten der IGGiÖ Dr. Fuat Sanac und den Vorsitzenden der IGMG Kemal Ergün. Auch weitere Vorsitzende zahlreicher Organisationen in Österreich bereicherten mit ihrer Teilnahme den Abend.
Zum neunten Mal
Es war das neunte erfolgreiche Festival in der Hauptstadt, in dem Muhammed Turhan – Vorsitzender der IFW – mit seiner Rede folgende Punkte ansprach:
"Seit dem Jahre 2003 werden die Koranrezitationsabende jährlich abgehalten, und Sie versäumen keine Veranstaltung, weil sie wissen, dass die Erlösung mit diesem göttlichen Licht möglich ist.
Sie, meine Damen und Herren, sind die Botschafter der Wohltaten, der inneren Ruhe und der Zufriedenheit.
Sie besitzen so viel Liebe, das es für die ganze Welt reichen würde.
Sie, liebe Gäste, sind eine Gemeinschaft die das Erschaffene, aufgrund des Schöpfers liebt. Sie haben eine Lebenseinstellung, die jeden so nimmt, wie er ist.
Während manche uns Steine auf dem Weg legen, werden Sie diese weiterhin mit Rosen empfangen.
Und während manche hohe Mauern bauen werden wir Brücken zwischen den Herzen erstellen, weil Sie voller Liebe sind. Der Prophet (fsmi) sagte: „Ihr seid eine Gemeinschaft, die nicht über das fallende Blatt spricht, sondern über die blühende Blume.“
Unsere Einstellung zur Menschheit: Wir sehen alle Menschen als Geschwister, Muslime und Nichtmuslime, da wir alle von Adam (fsmi) stammen.
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Pressekonferenz
Aufruf zur gesellschaftlichen Solidarität 6
Sehr verehrte PressevertreterInnen!
Im Namen der Islamischen Föderation in Wien (IFW), ist es mir eine große Freude sie alle hier begrüßen zu dürfen!
Wir sind heute hier versammelt, um den Aufruf zur gesellschaftlichen Solidarität ein weiteres Mal mit einer Hadithkampagne zu verbreiten!
Im Jahre 2006 startete diese Aktion mit dem authentischen Ausspruch: „Der beste Mensch ist derjenige, der dem Menschen am nützlichsten ist.“ „Schlafe nicht satt, während Dein Nachbar hungert.“ war der Slogan im zweiten Jahr und im darauffolgenden Jahren wurden die Plakate mit dem Aussprüchen „Angesehen ist jener, der seine Familie achtet.“, „Zum Guten anzuleiten, ist, wie Gutes tun.“ versehen.
Letztes Jahr fand die Kampagne mit dem Zitat „Spenden vermindert nicht das Vermögen“ seine Fortsetzung.
Auch heuer werden City Lights und U-Bahn Plakate ab 22. September mit einem Hadith des Propheten versehen: „Hochachtung gebührt demjenigen, der der Gesellschaft dient.“ Dieser Ausspruch soll die Wichtigkeit einer solidarischen Gesellschaft und ihrer sozialen Strukturen in Erinnerung rufen.
Somit stößt ein weiteres Puzzleteil unserem Aufruf zur gesellschaftlichen Solidarität hinzu.
Unser Ziel ist es, unseren Beitrag zur Stärkung der sozialen Wärme in den Gesellschaftstrukturen der multikulturellen Bundeshauptstadt Wien und die der weiteren fünf Großstädte - St. Pölten, Wiener Neustadt, Krems und Baden –zu leisten.
Im Rahmen von der IFW seit 2006 durchgeführtes Projekt „Aufruf zur gesellschaftlichen Solidarität“ möchte ich Ihnen mitteilen, dass auch in diesem Jahr eine Überlieferung des Propheten Muhammed (fsmi) gewählt wurde, denn der Islam bedeutet Frieden, Toleranz und Respekt und es trägt das Gebot des „Dienlich sein für den anderen“, was bedeutet, dass nicht das Ego, sondern die Gesellschaft primären Rang hat.
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Laylat-ul Qadr – Kadr Nacht
Die „Nacht der Bestimmung“ (laylat-ul qadr), die im Koran als "besser als tausend Monate" beschrieben wird, freuen wir uns heute Nacht am 26. August begrüßen zu dürfen. Wir neigen dem Fastenmonat Ramadan bald dem Ende zu und der krönende Abschluss sollte uns noch die Gelegenheit geben, viel Segen und Barmherzigkeit vom einzigen Schöpfer zu erhalten. Denn in dieser Nacht begann die Offenbarung des Korans, als Wegweiser für die gesamte Menschheit und lehrt uns die Geduld, Gerechtigkeit, Hilfsbereitschaft, Vergebung und Aufrichtigkeit. Gerade diese Werte sollte uns daran erinnern, dass Diesseits nur vergänglich ist und allein der Tod bestand hat. Der Koran hilft uns dabei, zu uns zurückzufinden und nur auf das Wesentliche zu konzentrieren. Heute Nacht sollte uns den die Möglichkeit geben sich zu besinnen, für die Fehler die wir gemacht haben, zu bereuen und dies über den heutigen Tag hinaus fortzuführen. Zudem sollten wir diese Belange wie die Liebe, Respekt, Freundschaft und Geschwisterlichkeit zu unserem immerwährenden Alltag zu übertragen und mit Hilfe des Korans auch bewahren. Er lehrt uns damit nicht nur für sich selbst gut zu sein, sondern auch für die Menschen um uns, für die Menschen, die im Stich gelassen worden sind, die verwaist worden sind, bedürft sind und Hilfe brauchen. Gerade die aktuelle Notlage in Afrika erinnert uns an die Aussage des Propheten Muhammad (fsmi) „Spenden verringert nicht das Vermögen“, die uns zur gesellschaftlichen Solidarität auffordert. Heute Nacht bitten wir um Barmherzigkeit, Friede und Eintracht für die gesamte Menschheit auf der Welt.
„Wahrlich, Wir sandten ihn (den Koran) hernieder in der Nacht der Bestimmung. Und was lehrt dich wissen, was die Nacht der Bestimmung ist? Die Nacht der Bestimmung ist besser als tausend Monate. In ihr steigen die Engel herab und Geist nach dem Gebot ihres Herrn – mit jeder Sache. Friede währt bis zum Anbruch der Morgenröte“ (Sure 97) |
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Fastenmonat Ramadan – die segensreichste Zeit hat begonnen!
„Wer aus reinem Glauben heraus im Ramadan fastet und sich die Belohnung allein von Allah erhofft, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben.” (Buchârî, Sawm, 6)
Der Ramadan ist der Monat der Barmherzigkeit und Vergebung. Um den Ramadan mit den Worten des Propheten Muhammad (Fsmi) zu beschreiben ist er „ein Monat, dessen Anfang Barmherzigkeit, dessen Mitte Vergebung und dessen Ende die Errettung vor dem Höllenfeuer ist.”
Es ist auch ein Monat der Freigiebigkeit, wo jeder Muslim wetteifert den Bedürftigen durch Spenden zu helfen.
Der Monat Ramadan ist die Zeit der seelischen und geistigen Reinigung, die Stärkung der Selbstdisziplin und die Weiterentwicklung der Gottesfürchtigkeit. Zum Fasten sagte der Prophet Muhammad (Friede sei mit ihm):
"Wer das falsche Wort sowie das unbeherrschte Benehmen in Worten und Taten nicht aufgibt, von dem beachtet es Allah nicht, wenn er auf Essen und Trinken verzichtet."
Der Ramadan ist der Monat der Gemeinschaft und der Zusammenkunft. Es ist der Monat, in dem Streitigkeiten beiseite gelegt werden und die Gemeinschaft gepflegt wird.
Möge diese segenreiche Zeit uns allen Frieden bringen!
Mehmet Turhan
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