Organisationsstruktur der IFWDie religiösen, kulturellen und sozialen Dienstleistungen der IFW werden nach Aufgabenstellung von der IFW und den Kooperationsvereinen wahrgenommen. Die Kooperationsvereine stellen die nötige Infrastruktur für die tägliche Religionsausübung wie Gebetsräume und Imame zur Verfügung. Daneben gibt es auf dieser Ebene Frauen- und Jugendabteilungen, die neben den allgemeinen von allen nutzbaren Angeboten der Kooperationsvereine zusätzliche oder weitere Aktivitäten anbieten, die speziell auf die Bedürfnisse ihrer jeweiligen Zielgruppen ausgerichtet sind. So zählen neben den religiösen Dienstleistungen z.B. Sprach- und Nachhilfekurse zu den häufigsten Angeboten in den Vereinen. Die Kooperationsvereine sind insbesondere für die Koordinierung der Religion- und Bildungsarbeit und für die Abhaltung von kulturellen Veranstaltungen zuständig. Außerdem sorgen sie für die Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch unter diesen.
Die IFW sorgt für die verbandsweite Koordinierung der Arbeit unter den Kooperationsvereinen. Sie bereitet einen allgemeinen Arbeitsplan vor, der die Strategie der Vereine zu grundlegenden Themen vorgibt und erarbeitet Mindeststandards für die religiösen Dienstleistungen, wie Bildungsarbeit und die sozialen Angebote in Lokalgemeinden. So gehören u.a. die jährliche Organisation der Hadsch, diverse Kampagnen und das zusammenstellen des Gebetskalenders zu den Aufgaben der IFW. Außerdem unterhält die IFW einen Solidarfond zu gegenseitigen Unterstützung bei Bestattungen. Die IFW kooperiert mit Moscheegemeinden in vier Bundesländern (Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg), welche sich aus 36 Vereinen und 72 Nebeneinrichtungen zusammensetzt, wobei sich 18 in Wien befinden. Mit einer Gemeindegröße von ca. 28.000 Personen („Freitagsgemeinde“), welche an diversen Veranstaltungen der IFW teilnehmen, zählt die IFW 7.200 Mitglieder.
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